Die fünf wichtigsten Mobile-Trends 2018

Die fünf wichtigsten Mobile-Trends 2018
31. Januar 2018 Mustafa Mussa

Die fünf wichtigsten Mobile-Trends 2018

Das Jahr 2018 wird ein spannendes Jahr für App Development und App Marketing. Sprachassistenten erobern die Häuser, VR und AR die Werbung. Gleichzeitig bleibt aber auch einiges beim alten und Apps und Mobile Web werden auch weiterhin nebeneinander existieren. Ab Mai müssen wir uns allerdings auf strengere Regeln beim Datenschutz einstellen. Wir von bam! haben uns die wichtigsten Mobile Trends 2018 angesehen.

Die Realität wird Augmented und Virtual – auch im Marketing

Die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas gab einen ersten Ausblick darauf, dass Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) das mobile Jahr 2018 dominieren könnten. Auf insgesamt 1000 Quadratmeter Fläche war alleine die AR vertreten. Das ist auch nicht wirklich verwunderlich. Mit ARKit und ARCore stiegen endlich auch Google und Apple im großen Stil ein. Bald startet Google sogar mit einem speziellen AR-Browser.

Während das Marketing AR und VR lange Zeit nur in speziellen Momenten einsetzte, dürfte die Technologie langsam massentauglich werden. Anwendungsbeispiele sind das Location Based Advertising und das Content Marketing. Werbetreibende können ihren Kunden über Smartphone-Bildschirm oder AR-Brille im passenden Moment Zusatzinformationen ausspielen. Jedes Unternehmen sollte sich überlegen, wie die erweiterte Realität ins eigene Marketingkonzept passt.

Bam! interactive ist seit Jahren Vorreiter für innovative Werbung und Experte für Virtual und Augmented Reality. Gerne helfen wir Ihnen bei der Gestaltung und mit Ideen.

Quelle: ikea-unternehmensblog.com

Neue Privacy-Richtlinien für Mobile – Datensammeln wird schwerer

Werbung für den richtigen Kunden und im richtigen Moment spart viel Geld und steigert die Einnahmen. Der Kampf um passende Daten wird auch 2018 weitergehen. Die deutsche Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die im Mai in Kraft tritt, und die geplante E-Privacy-Richtlinie der EU setzen dem Sammeln und Weitergeben von Informationen aber bald engere Schranken. Sie fordern von Facebook, Google und Co die ausdrückliche Zustimmung zum Datensammeln und zur Datenweitergabe.

Eine geplante Do-Not-Track-Regel könnte die Nachverfolgung von Nutzern im Netz gänzlich verbieten. Hinzu kommen weitere Punkte wie das „Recht auf Vergessen“. Viele Startups, die ihr Geld mit Tracking verdienen, dürften damit Probleme bekommen. Facebook und Google könnten dagegen profitieren, da sie sich mit ihren finanziellen Möglichkeiten besser auf die rechtlichen Risiken vorbereiten können. Insgesamt wird es fürs Marketing aber schwerer werden, gute Daten zu bekommen. First-Party-Daten gewinnen folglich an Bedeutung.

Trotz der erwarteten Folgen haben laut Bitkom bisher nur rund 13 Prozent der Unternehmen Maßnahmen für die Einführung der DSGVO ergriffen. Informieren Sie sich rechtzeitig, damit Sie im Mai nicht von den neuen Richtlinien überrascht werden.

Smart Homes – Alexa macht die Häuser automatisch

Sprachassistenten waren für bam! bereits 2017 einer der wichtigsten Mobile Trends. Alexa, Siri und Cortana eroberten zunehmend die Häuser. Mit ihnen bestellen Nutzer Taxis und Pizza, informieren sich über das Wetter oder steuern Licht und Temperatur in der Wohnung. 2018 wird die Bedeutung der Sprachassistenz in den eigenen vier Wänden weiterwachsen.

Die Bedeutung fürs Marketing wird zunehmend größer. Über Skills können Unternehmen neue Kunden gewinnen und alte halten. Beispielsweise Mytaxi zeigt mit seinem „Voice First“-Ansatz, wie sich Dienstleister über Sprachassistenten neu erfinden können. Gerade Anwendungen für den häuslichen Gebrauch sind ein Feld, in dem es noch viel zu gewinnen gibt. Bei immer mehr verkauften Geräten, erwarten die Nutzer auch Lösungen fürs Zuhause. Je besser die Assistenten die Nutzer verstehen, desto mehr Einsatzmöglichkeiten bieten sich.

Quelle: developer.amazon.com

Ads erobern die App Stores

Lange hatte sich Apple dagegen gesträubt, doch mittlerweile können App-Entwickler ihre Produkte direkt im App Store bewerben. Developer sind begeistert vom Erfolg der kleinen Anzeigen. Im Herbst 2018 sollen die Search Ads endlich auch ihren Weg in den deutschen App Store finden.

In sieben Ländern können bereits heute Werbeanzeigen im App Store geschaltet werden. Apple bietet dafür in den USA eine einfachere Einsteiger-Version an. Zusätzlich gibt es die Search Ads Advanced, die Werbetreibenden volle Kontrolle über ihre  Anzeigen geben.

Der Start in Deutschland steht kurz bevor und vermutlich wird kein Entwickler auf die Search Ads verzichten können. Selbst das organische Ranking im App Store wird dann von den Werbeausgaben abhängen.

Entwickler dürfen sich trotzdem auf die Suchanzeigen freuen. Die Werbung für Apps findet sich dann genau da, wo sie sein sollte.

Google bietet im Android Play Store schon seit Jahren Suchanzeigen an. Das Werbemodell überzeugt mit hohen Conversion Rates und niedrigen Costs-per-Tap (CPT). Auch bam!-Geschäftsführer Mustafa Mussa ist begeistert von Search Ads: „Endlich noch eine Variante neben ASO, Display Ads, Incentivierung, PR und sonstigen Werkzeugen im Marketing-Mix das Budget mit einem messbaren Erfolg einzusetzen“.

Das Web bleibt eine Konkurrenz für die App-Industrie

Immer wieder wird wahlweise über ein Ende der Apps oder ein Ende des Webs diskutiert. Auch im neuen Jahr werden aber beide Modelle gebraucht werden. Wir sehen Mobile Web Pages und Native Apps mehr als Ergänzung, denn als Konkurrenz. Beide bieten ihre speziellen Vorteile.

Apps bieten Nutzern und Entwicklern viele Vorteile. Sie sind schneller, bieten mehr Funktionen und können einfach mit GPS, Kamera oder Beacons arbeiten. Als Entwickler von Mobile Apps sind wir überzeugt von den Fähigkeiten der Anwendungen. Trotzdem wird das Mobile Web auch weiterhin eine Alternative bleiben und ist für bestimmte Fälle sogar besser geeignet. Sowohl die App als auch die Mobile Website hat ihre Daseinsberechtigung.

Mobile Apps werden bei Design und Funktionen genau auf das Gerät und die Wünsche von Unternehmen und Kunden angepasst. Sie brauchen weniger Daten und funktionieren dank Speicherfunktion auch Offline. Dazu kann eine App spezielle Handyfunktionen nutzen, wie die Kamera oder das GPS-Signal und kann mit Beacons arbeiten.

Mobile Webseiten sind im Gegensatz zu Apps flexibler. Dank Responsive Web Design (RWD) passen sie sich flexibel an das jeweilige Gerät an und funktioniert in Chrome und Safari genauso wie im Browser. Gleichzeitig sparen sich Nutzer den Umweg über den App Store und finden die Mobile Pages auch über Suchmaschinen wie Google. Mit der mobil optimierten Web-Präsenz steigern Sie ihre Reichweite deutlich und richten sich an eine größere Masse.

Das bam!-Fazit: Apps und Mobile Website sind keine Konkurrenz, sondern ergänzen sich. Apps schaffen ein Nutzererlebnis, das einmalig ist. Websites generieren Reichweite, auf die Unternehmen auch nicht verzichten sollten.

Quelle: developers.google.com

Mobile Trends 2018

Auch 2018 bleibt die mobile Entwicklung nicht stehen. Mit den immer besser werdenden Sprachassistenten, AR und VR bieten sich neue Absatz- und Marketingmöglichkeiten. Werbung kommt endgültig im deutschen App Store an und findet sich ab Herbst auch bei Apple. Das User Tracking bleibt trotz verschärftem Datenschutz wichtig. Sie sollten 2018 weiterhin up-to-date bleiben und ihren Auftritt in App und Mobile Web optimieren. Gerne helfen wir Ihnen dabei. Sprechen Sie uns gerne an!