Responsive Websites, AMP & Co: Wie Sie Ihre Kunden am besten auf dem Smartphone erreichen

Responsive Websites, AMP & Co: Wie Sie Ihre Kunden am besten auf dem Smartphone erreichen
8. Juni 2017 Mustafa Mussa

Weltweit sind mittlerweile mehr Menschen auf mobilen Geräten online, als am stationären PC. Die Herausforderungen für Websites haben sich dadurch verändert. Die kleineren Bildschirme und mobile Netzwerke stellen ganz andere Herausforderungen. Wir optimieren seit fast zehn Jahren Websites für den mobilen Gebrauch und verfolgen den Ansatz Mobile-First. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zu mobilen Landingpages.

Welche Möglichkeiten gibt es?
Lange Zeit waren spezielle mobile Websites der Standard für die mobile Optimierung. Dabei landen die Nutzer auf einer unabhängig vom stationären Auftritt erstellten Seite. Die am m. vor der eigentlichen URL erkennbaren Websites sind relativ einfach zu erstellen und können optimal angepasst werden. Allerdings erfordern sie einen hohen Pflegeaufwand. Bei Suchmaschinen haben derzeit andere Formate Vorteile im Ranking.

Einfacher zu pflegen und weiter oben bei Google finden sich Responsive Web Designs (RWD). Dabei wird eine einzige Website erstellt, die sich dann selbstständig, also „responsiv“, an das jeweilige Endgerät anpasst. Die erstmalige Erstellung der Seite ist umständlicher als bei gesonderten Mobile Pages, dafür können die in einer URL zusammengefassten Inhalte besser geteilt werden. Heute sind die responsiven Seiten der Standard im mobilen Web.

Super schnelle Ladezeiten versprechen Googles Accelerated Mobile Pages (AMP). Diese zeigen zuerst nur den wichtigsten Inhalt und erst später die übrigen Informationen. Sie eignen sich bisher vor allem für die Darstellung statischer Inhalte wie Nachrichten. Google erweitert aber nach und nach die Funktionen. Da die Seiten quasi ohne Verzögerung angezeigt werden können, gehen weniger Kunden verloren. 53 Prozent der Nutzer brechen den Vorgang ab, wenn eine Seite nach drei Sekunden noch nicht geladen hat.

Was landet bei Google ganz oben?
Google fährt seit Jahren eine klare Mobile-First-Strategie. Bald will die Suchmaschine dafür sogar einen Mobile-First-Index einführen, der Websites nach ihrer mobilen Tauglichkeit bewertet und je nachdem besser oder schlechter rankt. Auf welches Design sie setzen, ist also nicht unwichtig.

Spätestens mit der Einführung des mobilen Index, sollten Sie ihre Seite auf ein responsives Design umstellen. Da die doppelten URLs der mobilen Websites für Google auch einen höheren Aufwand bedeuten, werden diese im Index entweder weiter hinten oder gar nicht berücksichtigt („Duplicate Content“). Bei den responsiven Designs wird Google die mobile Optimierung je nach Ladezeit unterschiedlich bewerten.

Vor den responsiven Designs finden sich wohl nur noch die Accelerated Web Pages. Schon seit einiger Zeit werden News in diesem Format in einem prominent platzierten News-Karussell angezeigt. Um dort zu landen, müssen Seitenbetreiber aber die Google Services nutzen und unter Umständen auf Werbeeinnahmen verzichten. Doch auch außerhalb des offiziellen Google-Angebots kann sich ein Umstieg auf das schnellere AMP lohnen.

Was ist das richtige Design für mich?
Eine perfekte Lösung gibt es wohl nicht. Je nachdem, was Ihnen wichtig ist, können verschiedene Systeme für Sie passen. Von der Nutzerperspektive aus sollten Sie auf ein angepasstes Design, kurze Ladezeiten und eine gute Platzierung in der Suchmaschine achten. Dabei sollten Sie aber den Aufwand für Erstellung und Pflege nicht vernachlässigen.

Ist Ihnen Google egal und erwarten Sie, dass sich der Pflegeaufwand sowieso in Grenzen halten wird, lohnt sich möglicherweise sogar noch eine mobile Webpage. Möchten Sie unabhängig von Google eine für alle Geräte optimierte Seite erstellen, dann ist ein responsives Design die passende Lösung. Geht es eher um statische Inhalte und möchten Sie bei Google immer an erster Stelle stehen, sollten Sie sich mit einer AMP auseinandersetzen.

Zusätzlich zur optimierten Website eignet sich möglicherweise eine eigene App. Kunden können damit langfristig stärker gebunden werden. Da aber nur eine kleine Zahl von Kunden eine App installieren wird, sollte sie immer nur eine Ergänzung zum optimierten mobilen Auftritt darstellen. Im besten Fall entwickeln Sie eine App, die auf die Webpage abgestimmt ist und nutzen die Vorteile beider Modelle.

Das bietet bam! interactive
Die Umsetzung einer mobil optimierten Website, einer Responsive Website oder einer Accelerated Mobile Page erfordert eine überlegte Strategie, das entsprechende Wissen im Umgang mit HTML5 und CSS3 und Erfahrung bei der Entwicklung von Inhalten für mobile Endgeräte.

Wir von bam! Interactive verfolgen seit fast zehn Jahren einen Mobile-First-Ansatz mit Fokus auf Ladezeit und UI-Experience. Dabei haben wir uns kontinuierlich weiterentwickelt und an die veränderten Bedingungen angepasst.

Gerne helfen wir auch Ihnen dabei, einen passenden Web-Auftritt zu gestalten, der nutzerfreundlich und suchmaschinenoptimiert den Nutzen für ihr Unternehmen maximiert. Die gezielte Ansprache von Smartphone-Verwendern mit einer Mobile Website im Responsive Design kann auch für Ihren Unternehmenserfolg entscheidend sein. Kontaktieren Sie dafür gerne unsere Experten.

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