If you make it here, you can make it everywhere

If you make it here, you can make it everywhere
9. Mai 2012 bam!interactive

In Anbetracht der schon fast erschreckenden Flächenabdeckung der sozialen Netzwerke, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, hat der Bundesverband Digitaler Wirtschaft (BVDW) einen Blick in die Kristallkugel gewagt und nennt uns 10 Thesen zur Zukunft von Social Media.

 

Zwei dieser Thesen wollen wir hierbei besonders hervorheben:

7. Social Media nimmt weiteren Einfluss auf Werbekampagnen 

9. Social Media verändert die Unternehmenskultur

 

Wer in der heutigen Zeit nicht auf Social Media setzt, sieht wortwörtlich ganz schön alt aus! Jemand der nicht mit einer Form von sozialem Netzwerk verbunden ist, egal  in welcher Form, erntet heutzutage böse bis ungläubige Blicke. Leute, die heute noch kein internetfähiges Smartphone besitzen und stattdessen noch mit ihrem Nokia Backstein von Anno 1998 versuchen Verbindung mit der Außenwelt aufzunehmen, können diese Blicke wahrscheinlich noch immer im Nacken spüren.

 

Soziale Netzwerke haben uns fast unterbewusst für sich eingenommen und verfügen Tag für Tag über mehr Macht über uns. Und das auch noch, ohne dass wir uns dagegen wehren – ganz im Gegenteil. Wie oft hat man sich wohl schon selbst dabei erwischt, seinen Status zu aktualisieren oder den seiner anderen sogenannten „Freunde“ zu überprüfen, obwohl der Chef schon mit hochrotem Kopf hinter einem steht und den Rechnungsbericht von letzter Woche anfordert. Wie schaffen diese auf mouseklicks-basierenden, digitalen Freundschaften und Selbstdarstellungsbühnen es uns so sehr in ihren Bann zu ziehen? Indem sie uns besser kennen als wir uns selbst! Besonders die meist plan- und ziellose Generation von 12-24-jährigen jungen Erwachsenen wissen selbst nicht wohin die Reise des Lebens gehen soll und da spielen Social Networks ihre Asse aus.

 

Durch perfekt abgestimmte und zielgruppenbezogene Werbung lässt sich die orientierungslose „Generation Facebook“ in die vom Werbelieferanten gewünschte Bahn lenken. Den Usern gefällt es buchstäblich. Immerhin gab es bis vor nicht all zu langer Zeit nicht einmal den „gefällt mir nicht“-Button, lediglich sein positives Gegenstück. Genau wegen dieser unterschwelligen Macht, die man erst realisiert wenn sie schon längst Besitz von einem ergriffen hat, bauen immer mehr Unternehmen auf diese Distributionswege. Werbung bei Facebook und Co. ist höchsteffektiv.

 

Egal ob jung oder alt. So gut wie jeder der einen Internetanschluss besitzt, besitzt gleichzeitig Log-In-Daten für sein digital aufgebautes Freundesnetzwerk und verbringt dort enorm viel Zeit. Egal ob es Neuigkeiten gibt oder auch nicht. Das Suchtpotential ist fast genauso groß wie das Werbepotential und dessen Wirkung. Checkt man nicht spätestens alle 15 Minuten, was in der digitalen Welt so abgeht, läuft man Gefahr, den neuen witzigen Post zu verpassen und dann als Hinterwäldler da zu stehen. Womöglich noch auf einer Stufe mit dem Typen mit dem Nokia-Backstein. Die Netzwerke machen uns süchtig nach Neuigkeiten und Trends und genau deswegen ist es so wichtig daran teilzunehmen. Egal ob als Nutzer, um nicht sozial ausgegrenzt zu werden oder als Werbetreibender um möglichst präsent, hipp, cool und angesagt zu sein. Einen Trend im Netz auszulösen ist ungefähr mit einem Lottogewinn zu vergleich. Deshalb ist es das Ziel eines jeden zukunftsorientierten Unternehmen, möglichst innovativ und trendy zu sein, um eine Rolle im „Glücksspiel: Leben“ der sozialen Netzwerker zu spielen.

Quelle: BVDW

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