Zwischen Spam und Kundenbindung E-Mail Marketing ist nicht tot: Tipps für Ihren Newsletter

Zwischen Spam und Kundenbindung E-Mail Marketing ist nicht tot: Tipps für Ihren Newsletter
25. August 2017 Team bam!
E-Mail Marketing

Der E-Mail-Newsletter ist nicht tot, das hat jetzt die aktuelle E-Mail-Marketing-Benchmark-Studie von René Kulka, Optivo-Experte ergeben. Kulka hat auf 26 Seiten einen Überblick über Erfolge und Kennzahlen aus dem E-Mail-Marketing veröffentlicht, die nun kostenfrei zur Einsicht zur Verfügung steht. Die Studie basiert auf insgesamt 13,3 Milliarden E-Mails, die durch Optivo untersucht wurde.

Demnach ist die E-Mail als Marketinginstrument weiterhin eine Zauberwaffe: Ob die Neugewinnung von Kunden, die Verbesserung von Kundenbindungen, die Rückgewinnung von kalt gewordenen Kontakten oder das Cross- und Up-Selling: Wer E-Mail-Marketing richtig nutzt kann viele potenzielle Kunden einfach erreichen – sagt die Studie.

E-Mail-Marketing ist eine der ältesten Werkzeuge im digitalen Marketing: Es eignet sich für jede Branche und jedes Unternehmen. Es kostet nicht viel, lässt sich auch kurzfristig realisieren und erreicht im Idealfall alle wichtigen Branchenkontakte, die Sie über Jahre gesammelt haben. Den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagne können Sie leicht auswerten: Messbare Resultate ermöglichen Ihnen, Ihre Kontakte noch besser kennen zu lernen.

Aber wie nutzen Sie E-Mail-Marketing effektiv? Wählen Sie zuerst den richtigen Zeitpunkt für den Versand Ihrer E-Mail-Werbung.

Zahlen aus dem E-Mail-Marketing: Der richtige Zeitpunkt, um z.B. einen Newsletter zu verschicken

Die Benchmark-Studie hat interessante Zahlen erfasst, die einen Einblick in das Userverhalten geben. Von den verschickten E-Mails wurden gut 26 Prozent der Mails von Usern geöffnet, 14 Prozent haben dabei effektiv geklickt. Optivo hat den besten Zeitpunkt für den Versand von E-Mail-Marketing-Kampagnen festgestellt: Am Mittwoch liegt die effektive Klickrate bei überdurchschnittlichen 15,35 Prozent, im Vergleich: Samstags klicken nur 12,20 Prozent auf die Inhalte des Newsletters.
Als beste Uhrzeit zum Versand hat Kulka 14 Uhr herausgefiltert: Während um acht Uhr morgens nur 17,30 Prozent der Mail geöffnet werden, liegt um 14 Uhr die Öffnungsrate von E-Mail-Marketing bei fast 30 Prozent.

Effektiver Verteiler: So bekommen Sie Adressen für Ihren Newsletter
Der Versand des Newsletters steht und fällt mit der Adressauswahl, die Sie treffen. Beschicken Sie auf keinen Fall gekaufte Adressen, sondern wählen Sie den Adressverteiler aus Ihren eigenen Kontakten aus. Nutzen Sie dafür Ihr eigenes Potenzial: Wie bewerben Sie auf Ihrer Internetseite beispielsweise den Newsletter? Seien Sie nicht zu dreist und versetzen Sie sich in die Lage des Users: Ein Call-To-Action-Button ist meist effektiver als ein Fenster, das sich automatisch beim Öffnen Ihrer Internetseite öffnet und aufdrängt, den Newsletter zu abonnieren. Dennoch sollte Ihr Newsletter nicht versteckt laufen: Informieren Sie Ihre Kunden auf der Internetseite, in Broschüren oder auch auf Rechnungen oder im alltäglichen E-Mail-Abbinder darüber, dass Sie einen Newsletter anbieten.

Content für E-Mail-Marketing: Setzen Sie sich die Kundenbrille auf

Welche Inhalte möchten Sie mit Ihrem E-Mail-Marketing bewerben? Setzen Sie die Kundenbrille auf und versuchen Sie einen Mehrwert für den User zu schaffen. Welchen Grund hat er, für Sie im großen E-Mail-Verteiler zukünftig bekannt zu sein? Realisieren Sie Rabattaktionen, Gewinnspiele, exklusive Eventeinladungen oder versprechen Sie Informationen, die der Newsletter-Kunde vor allen anderen bekommt.
Setzen Sie auf Qualität statt auf Quantität: Fehlt Ihnen interessanter Inhalt für Ihren Newsletter, dann verschicken Sie diesen lieber seltener als mit langweiligen Inhalten. Schreiben Sie auch die Texte so, wie sie für den Kunden interessant sind: Viele Unternehmen formulieren Newsletter aus einer internen Sicht und lassen dabei außer Acht, auf welche Neuigkeiten der Kunde oder Unternehmenskontakt Wert legt.

Gestaltung des Newsletters: Persönliche Ansprache, Bilder und Co.
Die wichtigste Regel: Gestalten Sie Ihren Newsletter mobilgerecht. 64 Prozent der Nutzer lesen Ihren Newsletter auf dem Handy. Genauso sinnvoll ist es, in eine persönliche Ansprache zu investieren: Die Öffnungsrate des Newsletters steigt um rund 22 Prozent, wenn sich der User direkt angesprochen fühlt.
Am wichtigsten halten wir als Experten die Betreffzeile: Formulieren Sie knackig. Betreffzeilen mit weniger als 10 Zeichen erhalten tatsächlich eine rund 58-prozentige Öffnungsrate, rund 64 Prozent der User machen von der Betreffzeile abhängig, ob sie die E-Mail lesen möchten oder direkt löschen.
Beim Verwenden von Bildern müssen Sie besonders vorsichtig sein: Nicht nur, dass Sie die Bildrechte beachten müssen, sondern auch die Größe des Bildes. Ist die Datengröße Ihres Newsletters besonders hoch, hat die Email eine erhöhte Ladezeit: Die Absprungrate steigt.
Nicht alle Mailprogramme unterstützen zudem das Abspielen von Gifs oder das Öffnen von Bildern. Microsoft Outlook zum Beispiel spielt keine bewegten Bilder ab. Eine Leerstelle aufgrund dessen im Design sollte nicht offensichtlich entstehen.

Die responsive Programmierung eines HTML-Newsletters sollte in jedem Fall auf Kompatibilität geprüft werden. Nur durch diese Qualitätssicherung ist eine optimale Darstellung in
vielen Mail-Clients gewährleistet: vor allem in der mobilen Nutzung.

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