MZDW 20: Beim Shopping fällt die Kaufentscheidung online

MZDW 20: Beim Shopping fällt die Kaufentscheidung online
13. November 2013 bam!interactive

Samstag ist Shopping-Tag. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche einfach mal in den Geschäften und in den überfüllten Einkaufspassagen der Innenstädte shoppen gehen. Ob eine konkrete Kaufabsicht besteht oder nicht, das ist zunächst zweitrangig. Interesse für bestimmte Produkte entsteht während des Shoppingvergnügens schnell, spätestens aber, wenn wir an die vielen kleinen Wünsche denken, die wir uns hier und da noch erfüllen wollten. Und dann stehen wir vor dem Regal, sehen ein Produkt, dass bei einer Vielzahl vergleichbarer Produkte unsere Aufmerksamkeit gewonnen hat und was tun wir? Wir suchen nach Produkt- und Preisvergleichen, entweder später am heimischen PC oder direkt vor Ort über das Smartphone. Denn eines ist klar: In Zeiten transparenter, digitaler Märkte gibt es sicher den einen oder anderen günstigeren Preis im Internet.

Vergleichen, vergleichen, vergleichen

Während der stationäre Handel um sinkende Verkaufszahlen kämpft, wird es den Online-Handel freuen. Eine Studie der TNS Infratest ergab jetzt, dass Online Vergleichsportale besonders bei Mobile Device-Besitzern beliebt sind. Ganze 81 Prozent der Nutzer des mobilen Internets verwenden Vergleichsportalen, entweder via Smartphone direkt während des Shoppings oder zu Hause über das Tablet als Kaufvorbereitung oder zur Kaufentscheidung. Gegenüber 72 Prozent über alle 1,439 befragten deutschen Onliner sind die Mobile Device Nutzer über alle Themengebiete vergleichsaffiner. Bei den Themen Hotel/Reise/Flug, bei Konsumgütern und bei Elektrogeräte herrscht besondere Vergleichslust. Mehr als jeder Zweite vergleicht in diesen Themengebieten via Mobile. (1)

Das Smartphone entwickelt sich Stück für Stück zu einer der wichtigsten Entscheidungshilfe während des Shoppings. Während reines Mobile Shopping nach Ergebnissen einer repräsentativen GETTINGS-Umfrage (in Zusammenarbeit mit Goldmedia Research) für viele Deutsche noch zu unsicher ist, erweist sich die Kombination aus Mobile und Ladengeschäft als wegweisend. Für dreiviertel aller Deutschen wird das Mobile Devices immer wichtiger, wenn es um das Thema Shopping geht. Damit wird auch die Bedeutung des mobilen Einkaufens steigen. Besonders beliebt ist hierbei die Online-Suche nach Rabatten. Jeder Fünfte Smartphone-Besitzer tut dies sogar vor jedem Einkauf – und 86 Prozent sucht nach Vergünstigungen mehrmals monatlich. (2)

Location Based Services – mobil, lokal, zukunftsträchtig

Die Vorstellung via Smartphone im Ladengeschäft zu vergleichen und den günstigeren Anbieter Online zu finden, ist eine Herausforderung für den Handel. Die Lösung ist jedoch bereits in Sicht: Location Based Services, also ortsbasierte Zusatzdienste. Der Nutzer kann bei diesen Location Based Services direkt mit seiner Umwelt interagieren, entweder reaktiv nach dem Pull-Prinzip oder proaktiv im Sinne von Push. (3) Über diese Option mobilen Marketings können beim Shopping via Smartphone Rabatte lokalisiert in der Nähe der Nutzer ausgespielt und der entscheidende Kaufimpuls initiiert werden. Denn eines ist klar, mit mobilen Rabatten und Coupons für die unmittelbare Umgebung, schaut jeder beim Shopping gerne noch im werbenden Ladengeschäft vorbei – vor allem, wenn das Angebot kreativ ausgespielt wird.

Eine mögliche Plattform, um Location Based Services anzubieten, ist Foursquare. Das soziale Netzwerk basiert auf dem Check-In-Prinzip. Nutzer checken an bestimmten Ort ein, zeigen anderen Mitgliedern so ihren Aufenthaltsort, können Bewertungen abgeben und für bestimmte Check-Ins Belohnungen in Form von Badges erhalten. Lokale Angebote wie Coupons, Rabatte oder Treuepunkte können als Specials eingestellt werden. Jeder Nutzer in der Nähe wird darauf aufmerksam und gleichzeitig animiert, sich das Special via simplen Check-In beim Shopping vor Ort zu sichern. (4)

Location Based Services gewinnen zunehmend an Relevanz. Beschriebene GETTINGS-Umfrage kommt ebenfalls zu dem Entschluss, dass die standortbezogenen Location Based Services im kommenden Jahr eine höhere Relevanz für das persönliche Einkaufsverhalten zukommen wird. (2) Somit sind die Möglichkeiten für Marketers auf diesem Gebiet riesig. Die intelligente Kombination von Offline- und Online-Kundenkommunikation macht hier den Reiz aus und Location Based Services können der Schüssel sein. Eine nutzerfreundliche Mobile Websites, die Ergänzung durch eine Mobile App und die kreative Verknüpfung mit den klassischen Kommunikationsmitteln sind Grundvoraussetzung, um für die wachsende Bedeutung der Mobile Devices beim Shopping der Konsumenten gerüstet zu sein.

Die TNS-Studie zu Vergleichsportalen @ a glance: (1)
72% aller deutschen Onliner nutzen Vergleichsportale, davon…
– 47% zum Thema Hotel / Reise / Flug
– 44% zum Thema Konsumgüter
– 42% zum Thema Elektrogeräte
– 37% zum Thema Strom / Gas
– 36% zum Thema Handytarif
– 32% zum Thema Internettarif
– 28% zum Thema Kfz-Versicherung
– 17% zum Thema Geldanlage
– 8% zum Thema Baufinanzierung

81% aller Mobile Device User verwenden Vergleichsportale, davon…
– 54% zum Thema Hotel / Reise / Flug
– 52% zum Thema Konsumgüter
– 50% zum Thema Elektrogeräte
– 38% zum Thema Strom / Gas
– 48% zum Thema Handytarif
– 40% zum Thema Internettarif
– 30% zum Thema Kfz-Versicherung
– 20% zum Thema Geldanlage
– 9% zum Thema Baufinanzierung

Quellen:

(1): http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=3270

(2): http://www.presseportal.de/pm/110913/2590249/gettings-studie-81-prozent-der-smartphone-besitzer-suchen-online-nach-rabatten-fuer-ladengeschaefte

(3): http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/location-based-services-lbs

(4): http://www.scheidtweiler-pr.de/foursquare-eine-option-im-mobile-marketing/
Samstag ist Shopping-Tag. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche einfach mal in den Geschäften und in den überfüllten Einkaufspassagen der Innenstädte shoppen gehen. Ob eine konkrete Kaufabsicht besteht oder nicht, das ist zunächst zweitrangig. Interesse für bestimmte Produkte entsteht während des Shoppingvergnügens schnell, spätestens aber, wenn wir an die vielen kleinen Wünsche denken, die wir uns hier und da noch erfüllen wollten. Und dann stehen wir vor dem Regal, sehen ein Produkt, dass bei einer Vielzahl vergleichbarer Produkte unsere Aufmerksamkeit gewonnen hat und was tun wir? Wir suchen nach Produkt- und Preisvergleichen, entweder später am heimischen PC oder direkt vor Ort über das Smartphone. Denn eines ist klar: In Zeiten transparenter, digitaler Märkte gibt es sicher den einen oder anderen günstigeren Preis im Internet.

Vergleichen, vergleichen, vergleichen

Während der stationäre Handel um sinkende Verkaufszahlen kämpft, wird es den Online-Handel freuen. Eine Studie der TNS Infratest ergab jetzt, dass Online Vergleichsportale besonders bei Mobile Device-Besitzern beliebt sind. Ganze 81 Prozent der Nutzer des mobilen Internets verwenden Vergleichsportalen, entweder via Smartphone direkt während des Shoppings oder zu Hause über das Tablet als Kaufvorbereitung oder zur Kaufentscheidung. Gegenüber 72 Prozent über alle 1,439 befragten deutschen Onliner sind die Mobile Device Nutzer über alle Themengebiete vergleichsaffiner. Bei den Themen Hotel/Reise/Flug, bei Konsumgütern und bei Elektrogeräte herrscht besondere Vergleichslust. Mehr als jeder Zweite vergleicht in diesen Themengebieten via Mobile. (1)

Das Smartphone entwickelt sich Stück für Stück zu einer der wichtigsten Entscheidungshilfe während des Shoppings. Während reines Mobile Shopping nach Ergebnissen einer repräsentativen GETTINGS-Umfrage (in Zusammenarbeit mit Goldmedia Research) für viele Deutsche noch zu unsicher ist, erweist sich die Kombination aus Mobile und Ladengeschäft als wegweisend. Für dreiviertel aller Deutschen wird das Mobile Devices immer wichtiger, wenn es um das Thema Shopping geht. Damit wird auch die Bedeutung des mobilen Einkaufens steigen. Besonders beliebt ist hierbei die Online-Suche nach Rabatten. Jeder Fünfte Smartphone-Besitzer tut dies sogar vor jedem Einkauf – und 86 Prozent sucht nach Vergünstigungen mehrmals monatlich. (2)

Location Based Services – mobil, lokal, zukunftsträchtig

Die Vorstellung via Smartphone im Ladengeschäft zu vergleichen und den günstigeren Anbieter Online zu finden, ist eine Herausforderung für den Handel. Die Lösung ist jedoch bereits in Sicht: Location Based Services, also ortsbasierte Zusatzdienste. Der Nutzer kann bei diesen Location Based Services direkt mit seiner Umwelt interagieren, entweder reaktiv nach dem Pull-Prinzip oder proaktiv im Sinne von Push. (3) Über diese Option mobilen Marketings können beim Shopping via Smartphone Rabatte lokalisiert in der Nähe der Nutzer ausgespielt und der entscheidende Kaufimpuls initiiert werden. Denn eines ist klar, mit mobilen Rabatten und Coupons für die unmittelbare Umgebung, schaut jeder beim Shopping gerne noch im werbenden Ladengeschäft vorbei – vor allem, wenn das Angebot kreativ ausgespielt wird.

Eine mögliche Plattform, um Location Based Services anzubieten, ist Foursquare. Das soziale Netzwerk basiert auf dem Check-In-Prinzip. Nutzer checken an bestimmten Ort ein, zeigen anderen Mitgliedern so ihren Aufenthaltsort, können Bewertungen abgeben und für bestimmte Check-Ins Belohnungen in Form von Badges erhalten. Lokale Angebote wie Coupons, Rabatte oder Treuepunkte können als Specials eingestellt werden. Jeder Nutzer in der Nähe wird darauf aufmerksam und gleichzeitig animiert, sich das Special via simplen Check-In beim Shopping vor Ort zu sichern. (4)

Location Based Services gewinnen zunehmend an Relevanz. Beschriebene GETTINGS-Umfrage kommt ebenfalls zu dem Entschluss, dass die standortbezogenen Location Based Services im kommenden Jahr eine höhere Relevanz für das persönliche Einkaufsverhalten zukommen wird. (2) Somit sind die Möglichkeiten für Marketers auf diesem Gebiet riesig. Die intelligente Kombination von Offline- und Online-Kundenkommunikation macht hier den Reiz aus und Location Based Services können der Schüssel sein. Eine nutzerfreundliche Mobile Websites, die Ergänzung durch eine Mobile App und die kreative Verknüpfung mit den klassischen Kommunikationsmitteln sind Grundvoraussetzung, um für die wachsende Bedeutung der Mobile Devices beim Shopping der Konsumenten gerüstet zu sein.

Die TNS-Studie zu Vergleichsportalen @ a glance: (1)
72% aller deutschen Onliner nutzen Vergleichsportale, davon…
– 47% zum Thema Hotel / Reise / Flug
– 44% zum Thema Konsumgüter
– 42% zum Thema Elektrogeräte
– 37% zum Thema Strom / Gas
– 36% zum Thema Handytarif
– 32% zum Thema Internettarif
– 28% zum Thema Kfz-Versicherung
– 17% zum Thema Geldanlage
– 8% zum Thema Baufinanzierung

81% aller Mobile Device User verwenden Vergleichsportale, davon…
– 54% zum Thema Hotel / Reise / Flug
– 52% zum Thema Konsumgüter
– 50% zum Thema Elektrogeräte
– 38% zum Thema Strom / Gas
– 48% zum Thema Handytarif
– 40% zum Thema Internettarif
– 30% zum Thema Kfz-Versicherung
– 20% zum Thema Geldanlage
– 9% zum Thema Baufinanzierung

Quellen:

(1): http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=3270

(2): http://www.presseportal.de/pm/110913/2590249/gettings-studie-81-prozent-der-smartphone-besitzer-suchen-online-nach-rabatten-fuer-ladengeschaefte

(3): http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/location-based-services-lbs

(4): http://www.scheidtweiler-pr.de/foursquare-eine-option-im-mobile-marketing/