Die mobile Zahl der Woche – 15/2013

Die mobile Zahl der Woche – 15/2013
9. Oktober 2013 bam!interactive

Wer traut nicht den Ratschlägen seiner besten Freunde? In der täglichen Flut von Informationen hat besonders das soziale Umfeld einen großen Einfluss auf die persönliche Entscheidung. Blöd, wer das nicht nutzt und Werbung in den sozialen Netzwerken forciert – auch bei der Vermarktung der Mobile App. App Marketing mit Hilfe der sozialen Netzwerke sorgen bereits heute für 22 Prozent aller generierten App-Downloads. Dieser Wert wird zukünftig noch weiter steigen – vor allem aufgrund der Beliebtheit und Reichweite von Facebook.

App Marketing ist eine grundlegende Angelegenheit – vor dem Launch der Mobile App und unmittelbar nach der App-Entwicklung. Die Wahl der richtigen Kanäle entscheidet hier über die Effizienz der eingesetzten Mittel. Das Spielfeld in diesem Bereich ist genauso vielfältig, wie die Anzahl der Kategorien im App Store und reicht von Werbenetzwerken, Incentivierung von Downloads oder das Pushen der Sichtbarkeit in der organischen App Suche. Hier die passenden Kanäle zu identifizieren, ist keine leichte Aufgabe. Die Optimierung des App Store Auftritts (ASO) und damit verbunden die stärkere Sichtbarkeit in der organischen Suche der App Stores ist hier zunächst ein zentrales Element. Die App-Downloader über die organische Suche haben zwar die größte User-Qualität, jedoch bleibt hier die Menge an Conversion aus.

Genau hier setzt das App Marketing über Social Media an. Diese Form des App Marketings steht dem ASO in nichts nach und kann, intelligent gemacht, zu viralen Effekten und hohen Conversion-Rates führen. Ganze 22 Prozent aller Downloads von Mobile Apps sind bereits auf diese Form der App Vermarktung zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von AppsFlyer für Q1 2013, einem Spezialisten die App-Metriken und -Tracking. (1) App Marketing via Social Media ist günstig, treffgenau und idealerweise viral – perfekt also für den ROI (Return on Investment) und die oftmals fehlenden Budgets für die App-Vermarktung. Auch das so wichtige Engagement der Nutzer kann über Social Web einfacher aufgebaut werden.

„Social Media hilft also die Botschaft zu vermitteln, auf Fragen einzugehen, Ideen zu sammeln und Missverständnisse zu klären“, meint Sarina Hermann, Managerin für Customer Experience bei der Buhl Data. (2) Vor allem die Empfehlungen von anderen Freunden und Bekannten zeigen sich als besonders wirksam. Nach Ergebnissen einer Nielsen-Befragung vertrauen ganze 88 Prozent auf die Empfehlungen von Freunden und Bekannten. (3) Klar: Wer vertraut nicht der Empfehlung seines besten Freundes bzw. seiner besten Freundin.

Besonders die im letzten Jahr von Facebook eingeführten Mobile App Install Ads erfreuen sich großer Beliebtheit auf der Klaviatur der App Marketing Instrumente. Dabei werden großflächige Banner verwendet, die direkt im Feed des Users angezeigt werden. Mit einer direkten Verlinkung in den App Store ist der Weg zum Download hier besonders kurz – und durch das soziale Netzwerk ist die Werbung besonders prägnant im Aufmerksamkeitsfeld jenes potenziellen Downloaders platziert. Aufgrund der Beliebtheit dieser Mobile App Install Ads wird Facebook diesen Bereich künftig ausbauen und Mobile App Engagement Ads einführen. Damit können erstmals konkrete Inhalte der App in Facebook-Anzeigen beworben werden. Seit erstem Oktober werden diese neuen Werbeformate getestet. (4) Neben Facebook sollten insbesondere Twitter, Blogs und Youtube als Instrumente genutzt werden. (5)

Der Einsatz des Social Webs in der App Marketing-Strategie kann bereits in den ersten Phasen der App Vermarktung schnell zu einer hohen Reichweite führen. Virale Elemente innerhalb der mobilen App selbst, beispielsweise über Facebook-Logins oder Sharing-Features, können für die Verbreitung sorgen. Aber auch zu späteren Phasen der App Vermarktung können bestehende Nutzer zu Botschafter und Empfehler werden. Und das alles ohne kostenintensive Werbebuchung über andere Kanäle und mit der Gewissheit hoher User-Qualität und Conversion Rate.

Die Ergebnisse der AppsFlyer @ a glance:
– 27 Prozent der App-Downloads werden über Werbenetzwerke generiert
– 22 Prozent über App-Discovering-Plattformen wie beispielsweise Appsfire
– App Marketing über Social Media machen 22 Prozent der Downloads aus
– Crossmedia Werbeplatzierung sorgen für 17 Prozent
– Incentivierte Vermarktungen generieren 8 Prozent
– Die organische Suche generiert 4 Prozent der Downloads

Quellen:

(1): Die Ergebnisse der Untersuchung von AppsFlyer

(2): Drei Fragen an Sarina Hermann

(3): Nielsen Studie über das Vertrauen in der Werbung

(4): Facebook Werbeform: Mobile App Engagement Ads

(5): Social Media Instrumente für das App Marketing
Wer traut nicht den Ratschlägen seiner besten Freunde? In der täglichen Flut von Informationen hat besonders das soziale Umfeld einen großen Einfluss auf die persönliche Entscheidung. Blöd, wer das nicht nutzt und Werbung in den sozialen Netzwerken forciert – auch bei der Vermarktung der Mobile App. App Marketing mit Hilfe der sozialen Netzwerke sorgen bereits heute für 22 Prozent aller generierten App-Downloads. Dieser Wert wird zukünftig noch weiter steigen – vor allem aufgrund der Beliebtheit und Reichweite von Facebook.

App Marketing ist eine grundlegende Angelegenheit – vor dem Launch der Mobile App und unmittelbar nach der App-Entwicklung. Die Wahl der richtigen Kanäle entscheidet hier über die Effizienz der eingesetzten Mittel. Das Spielfeld in diesem Bereich ist genauso vielfältig, wie die Anzahl der Kategorien im App Store und reicht von Werbenetzwerken, Incentivierung von Downloads oder das Pushen der Sichtbarkeit in der organischen App Suche. Hier die passenden Kanäle zu identifizieren, ist keine leichte Aufgabe. Die Optimierung des App Store Auftritts (ASO) und damit verbunden die stärkere Sichtbarkeit in der organischen Suche der App Stores ist hier zunächst ein zentrales Element. Die App-Downloader über die organische Suche haben zwar die größte User-Qualität, jedoch bleibt hier die Menge an Conversion aus.

Genau hier setzt das App Marketing über Social Media an. Diese Form des App Marketings steht dem ASO in nichts nach und kann, intelligent gemacht, zu viralen Effekten und hohen Conversion-Rates führen. Ganze 22 Prozent aller Downloads von Mobile Apps sind bereits auf diese Form der App Vermarktung zurückzuführen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von AppsFlyer für Q1 2013, einem Spezialisten die App-Metriken und -Tracking. (1) App Marketing via Social Media ist günstig, treffgenau und idealerweise viral – perfekt also für den ROI (Return on Investment) und die oftmals fehlenden Budgets für die App-Vermarktung. Auch das so wichtige Engagement der Nutzer kann über Social Web einfacher aufgebaut werden.

„Social Media hilft also die Botschaft zu vermitteln, auf Fragen einzugehen, Ideen zu sammeln und Missverständnisse zu klären“, meint Sarina Hermann, Managerin für Customer Experience bei der Buhl Data. (2) Vor allem die Empfehlungen von anderen Freunden und Bekannten zeigen sich als besonders wirksam. Nach Ergebnissen einer Nielsen-Befragung vertrauen ganze 88 Prozent auf die Empfehlungen von Freunden und Bekannten. (3) Klar: Wer vertraut nicht der Empfehlung seines besten Freundes bzw. seiner besten Freundin.

Besonders die im letzten Jahr von Facebook eingeführten Mobile App Install Ads erfreuen sich großer Beliebtheit auf der Klaviatur der App Marketing Instrumente. Dabei werden großflächige Banner verwendet, die direkt im Feed des Users angezeigt werden. Mit einer direkten Verlinkung in den App Store ist der Weg zum Download hier besonders kurz – und durch das soziale Netzwerk ist die Werbung besonders prägnant im Aufmerksamkeitsfeld jenes potenziellen Downloaders platziert. Aufgrund der Beliebtheit dieser Mobile App Install Ads wird Facebook diesen Bereich künftig ausbauen und Mobile App Engagement Ads einführen. Damit können erstmals konkrete Inhalte der App in Facebook-Anzeigen beworben werden. Seit erstem Oktober werden diese neuen Werbeformate getestet. (4) Neben Facebook sollten insbesondere Twitter, Blogs und Youtube als Instrumente genutzt werden. (5)

Der Einsatz des Social Webs in der App Marketing-Strategie kann bereits in den ersten Phasen der App Vermarktung schnell zu einer hohen Reichweite führen. Virale Elemente innerhalb der mobilen App selbst, beispielsweise über Facebook-Logins oder Sharing-Features, können für die Verbreitung sorgen. Aber auch zu späteren Phasen der App Vermarktung können bestehende Nutzer zu Botschafter und Empfehler werden. Und das alles ohne kostenintensive Werbebuchung über andere Kanäle und mit der Gewissheit hoher User-Qualität und Conversion Rate.

Die Ergebnisse der AppsFlyer @ a glance:
– 27 Prozent der App-Downloads werden über Werbenetzwerke generiert
– 22 Prozent über App-Discovering-Plattformen wie beispielsweise Appsfire
– App Marketing über Social Media machen 22 Prozent der Downloads aus
– Crossmedia Werbeplatzierung sorgen für 17 Prozent
– Incentivierte Vermarktungen generieren 8 Prozent
– Die organische Suche generiert 4 Prozent der Downloads

Quellen:

(1): Die Ergebnisse der Untersuchung von AppsFlyer

(2): Drei Fragen an Sarina Hermann

(3): Nielsen Studie über das Vertrauen in der Werbung

(4): Facebook Werbeform: Mobile App Engagement Ads

(5): Social Media Instrumente für das App Marketing