Die mobile Zahl der Woche – 04/2013

Die mobile Zahl der Woche – 04/2013
24. Juli 2013 bam!interactive

63 Prozent der 100 größten Onlineshops in Deutschland haben bislang keine Mobile Websites, so eine Analyse der Performance-Marketing-Agentur eprofessional aus Hamburg. Das bedeutet faktisch, dass fast zwei Drittel der Onlinehändler ihren Kunden und denen, die es werden könnten, kein optimales Nutzungserlebnis auf dem Smartphone anbieten – was erhebliche Conversion-Verluste zur Folge haben kann.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein Smartphone-Nutzer hat eine spontane Idee, dass er ein bestimmtes Produkt kaufen will, z. B. inspiriert durch ein Plakat an einer Litfaßsäule oder durch die TV-Werbung (Stichwort „Second Screen“). Er zückt sein Smartphone, geht mit dem mobilen Browser zu Google und sucht beispielsweise nach einem bestimmten Kleidungsstück, z. B. „Nike T-Shirt Herren“. Die Chance ist nun groß, dass er nach einer solchen Suche in einem Onlineshop landet, der noch nicht mobil-optimiert ist. In unserem eigenen Test sind hierbei tatsächlich zwei der obersten drei Google-Ergebnisse nicht mobil-optimiert, sondern für eine PC-Nutzung ausgelegt. Beim potenziellen Kunden, der auf das Suchergebnis klickt, stellt sich dann schnell Frust ein: Schon die Orientierung im nicht mobil-optimierten Shop ist schwierig, da solche Seiten oft für PCs mit 1000 Pixel und mehr Seitenbreite konzipiert werden, während fürs Smartphone eher 300 Pixel optimal sind.

Ist der Smartphone-Nutzer trotz dieses ersten Ärgernisses bereit, das T-Shirt über diesen nicht mobil-optimierten Onlineshop zu kaufen, stellen sich meist im Check-Out-Prozess die nächsten Hindernisse in den Weg: Ist er  Neukunde bei diesem Onlineshop, muss er sich nun durch einen Berg von Formularfeldern quälen und diese Ausfüllen – und dabei muss er meist wie wild hin- und her zoomen. Benutzt der Onlineshop dann noch komplexe Zahlungsverfahren wie Mastercard Securecode oder Verfied by Visa, dann wird der Kaufabbruch immer wahrscheinlicher. Der Smartphone-Nutzer sucht sich dann womöglich einen anderen Onlineshop, der eine mobil-optimierte Website hat, und kauft stattdessen dort ein.

Auch der Einwand, dass ein Onlineshop statt einer mobil-optimierten Website womöglich eine mobile App im Angebot hat, zählt nicht: Gerade für Neukunden ist es zu mühsam, sich erst eine App herunterladen zu müssen, um erst im nächsten Schritt einkaufen zu können. Denn mobile Apps richten sich einfach nicht an mobile Shopper, die ihre Recherche per Suchmaschine beginnen.

Ein weiterer Grund, der für die Einführung einer mobil-optimierten Website spricht, ist neben drohenden Kaufabbrüchen auch eine Umstellung bei Google AdWords, die am 22. Juli gegriffen hat: die Enhanced Campaigns. Damit werden SEA-Kampagnen, also Suchmaschinenwerbung, vermehrt auf Smartphones ausgeliefert. AdWords-Kunden können ab sofort keine mobilen Budgets mehr unabhängig von Desktop-Budgets festlegen. Daher ist es jetzt besonders wichtig, dass Landingpages und Onlineshops mobil-optimiert sind. Ansonsten ist die Gefahr groß, mit SEA-Kampagnen Geld zum Fenster herauszuwerfen, denn das oben beschriebene Beispiel zeigt, dass die Conversion auf dem Smartphone bei einer nicht mobil-optimierten Website deutlich niedriger ausfallen dürfte als auf einer mobil-optimierten Website.63 Prozent der 100 größten Onlineshops in Deutschland haben bislang keine Mobile Websites, so eine Analyse der Performance-Marketing-Agentur eprofessional aus Hamburg. Das bedeutet faktisch, dass fast zwei Drittel der Onlinehändler ihren Kunden und denen, die es werden könnten, kein optimales Nutzungserlebnis auf dem Smartphone anbieten – was erhebliche Conversion-Verluste zur Folge haben kann.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Ein Smartphone-Nutzer hat eine spontane Idee, dass er ein bestimmtes Produkt kaufen will, z. B. inspiriert durch ein Plakat an einer Litfaßsäule oder durch die TV-Werbung (Stichwort „Second Screen“). Er zückt sein Smartphone, geht mit dem mobilen Browser zu Google und sucht beispielsweise nach einem bestimmten Kleidungsstück, z. B. „Nike T-Shirt Herren“. Die Chance ist nun groß, dass er nach einer solchen Suche in einem Onlineshop landet, der noch nicht mobil-optimiert ist. In unserem eigenen Test sind hierbei tatsächlich zwei der obersten drei Google-Ergebnisse nicht mobil-optimiert, sondern für eine PC-Nutzung ausgelegt. Beim potenziellen Kunden, der auf das Suchergebnis klickt, stellt sich dann schnell Frust ein: Schon die Orientierung im nicht mobil-optimierten Shop ist schwierig, da solche Seiten oft für PCs mit 1000 Pixel und mehr Seitenbreite konzipiert werden, während fürs Smartphone eher 300 Pixel optimal sind.

Ist der Smartphone-Nutzer trotz dieses ersten Ärgernisses bereit, das T-Shirt über diesen nicht mobil-optimierten Onlineshop zu kaufen, stellen sich meist im Check-Out-Prozess die nächsten Hindernisse in den Weg: Ist er  Neukunde bei diesem Onlineshop, muss er sich nun durch einen Berg von Formularfeldern quälen und diese Ausfüllen – und dabei muss er meist wie wild hin- und her zoomen. Benutzt der Onlineshop dann noch komplexe Zahlungsverfahren wie Mastercard Securecode oder Verfied by Visa, dann wird der Kaufabbruch immer wahrscheinlicher. Der Smartphone-Nutzer sucht sich dann womöglich einen anderen Onlineshop, der eine mobil-optimierte Website hat, und kauft stattdessen dort ein.

Auch der Einwand, dass ein Onlineshop statt einer mobil-optimierten Website womöglich eine mobile App im Angebot hat, zählt nicht: Gerade für Neukunden ist es zu mühsam, sich erst eine App herunterladen zu müssen, um erst im nächsten Schritt einkaufen zu können. Denn mobile Apps richten sich einfach nicht an mobile Shopper, die ihre Recherche per Suchmaschine beginnen.

Ein weiterer Grund, der für die Einführung einer mobil-optimierten Website spricht, ist neben drohenden Kaufabbrüchen auch eine Umstellung bei Google AdWords, die am 22. Juli gegriffen hat: die Enhanced Campaigns. Damit werden SEA-Kampagnen, also Suchmaschinenwerbung, vermehrt auf Smartphones ausgeliefert. AdWords-Kunden können ab sofort keine mobilen Budgets mehr unabhängig von Desktop-Budgets festlegen. Daher ist es jetzt besonders wichtig, dass Landingpages und Onlineshops mobil-optimiert sind. Ansonsten ist die Gefahr groß, mit SEA-Kampagnen Geld zum Fenster herauszuwerfen, denn das oben beschriebene Beispiel zeigt, dass die Conversion auf dem Smartphone bei einer nicht mobil-optimierten Website deutlich niedriger ausfallen dürfte als auf einer mobil-optimierten Website.

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