Was ist das Internet of Things? Was bedeutet Internet der Dinge?

Was ist das Internet of Things? Was bedeutet Internet der Dinge?
22. November 2017 Team bam!

Internet of Things: Was ist das Internet der Dinge?

Spätestens seit es Amazons Alexa in Deutschland gibt und der Internetriese den Sprachassistenzen auf jeden virtuellen Plattformen bewirbt, weiß jeder, der mit dem Internet verknüpft ist, dass Alexa kein Mensch, sondern ein ausgetüfteltes, digitales System ist (LINK: http://bam-interactive.de/marketing-mit-alexa-google-home-invoke-und-co/). Auch den Begriff SmartHome hat in diesem Zusammenhang schon jeder einmal gehört, aber, dass das „Internet of Things“ oder auf Deutsch „Internet der Dinge“ damit verknüpft ist, das ist nur wenigen bewusst. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen das Internet der Dinge erklären. Tauchen Sie mit uns ein in virtuelle Chancen und Möglichkeiten, die nicht nur das Privatleben, sondern auch die gesamte Wirtschaft verändert. Wir versuchen Antworten auf die Frage zu finden: Was ist das Internet der Dinge?

 

IoT: Verknüpfung von Alltagsgeräten zu Gebäudeautomation

Wer auf die Suche nach einer genauen Definition des IoTs geht, wird sich schwer tuen, eine genaue Angabe zu finden. Als Nutzer unterscheiden wir zwischen dem Internet of Things im privaten und industriellen Bereich. Im Privatbereich wird das Internet der Dinge vor allem zur Verknüpfung von Alltagsgeräten genutzt. Der Begriff Smart Home umfasst die Verknüpfung von Beleuchtung, Heizung, Energiesparen, Waschmaschine und co. Jedes Element der Gebäudeautomatisierung ist dem Internet der Dinge zuzuordnen.

 

Industrielles Internet der Dinge: Machine-to-Machine-Kommunikation

Im industriellen Internet der Dinge wird vor allem die Machine-to-Machine-Kommunikation durch das IIoT abgedeckt. So entsteht eine Kommunikation der Maschinen oder Geräte untereinander und die Geräte lassen sich über eine einzige Schnittstelle über das Netz steuern. Abläufe und Prozesse werden effizienter und günstiger, denn die Produktionsabläufe können über das IIoT oft automatisiert werden.

Wie funktioniert das IoT? Technische Grundlagen des Internets der Dinge

Wer sich rund um das Internet der Dinge im Netz erkundigt, wird auch auf diverse Schlagwörter treffen, die ihn in den Dschungel der World of Internet of Things entführt. Ob API, BLE, iBeacon, Industrie 4.0, M2M oder Wearables: Alle Systeme gehören zum Internet der Dinge. Dabei haben sie alle gemeinsam, dass zum Datenaustausch mit anderen Geräten technische Grundlagen geschaffen wurden. Antriebsmotor des IoTs sind leistungsfähige Mikroprozessoren, die Gegenstände und Maschinen mit einer elektronischen Intelligenz ausstatten. Durch eine Schnittstelle, die entweder kabelgebunden oder wireless funktioniert, werden sie an das Internet angebunden und senden oder empfangen Befehle und Daten (LINK: https://www.bigdata-insider.de/was-ist-das-internet-of-things-a-590806/) . Dadurch werden Sie unkompliziert gesteuert und funktionieren fast wie von selbst.

 

IIoT: Das industrielle Internet der Dinge und seine Anwendungen

Wo wird das IIoT eigentlich angewandt und wie kommt es der Industrie konkret zur Hilfe. Wir von bam! finden, dass Anwendungsbeispiele immer helfen, Sachverhalte zu verstehen und möchten Ihnen Beispiele dafür geben, wo das Internet der Dinge für starke Entlastung und Effizienz sorgt.

Immer mehr Hersteller arbeiten in der Industrie zum Beispiel mit intelligenten Ersatzteillagern: Über eingebaute Strichcode und RFID-Scanner wird aufgezeichnet, wenn ein Ersatzteil das Lager verlässt, gleichzeitig wird dadurch ein Bestellprozess automatisiert ausgelöst. Das neue Teil wird automatisch im Ersatzteillager ersetzt. Manpower wird dafür nicht gebraucht.
Auch zur Qualitätssicherung werden Instrumente eingesetzt, die zum Industrial Internet Of Things gehören: Anhand von intelligenten Skiern, die mit Management Systemen verknüpft sind, werden Herstellungsprozesse dauerhaft analysiert: Über Produktionsparameter können bei möglichen Stillständen, Verzögerungen oder Mängeln die Produktion kurzfristig verändert und Qualität aufrecht erhalten werden.

 

Internet of Things: Beispiele im Privatgebrauch

Im Privatgebrauch arbeiten Sie alle bereits mit Produkten, die zum IoD gehören. Das Fitnessarmband gehört zum Beispiel zur Produktpalette der IoD E-Health. Über den Fitness Tracker werden Daten gesammelt, die anschließend über Ihr Smartphone ausgewertet werden. Der Tracker und das Smartphone kommunizieren. Auch WLAN-Rauchmelder werden immer beliebter: Akkustände werden über das Smartphone abgefragt, das System informiert sie über andere Ereignisse, wie zum Beispiel das Aufbrechen einer Türe übers Handy, und die Rauchmelder sind über WLAN miteinander verknüpft, sodass alle Rauchmelder Alarm schlagen, wenn in einem Raum ein mögliches Feuer entdeckt wird.

Zukünftig glauben wir, dass das IoT unser gesamtes Privatleben stark beeinflussen wird: Intelligente Kühlschränke, die stets dafür sorgen, dass unsere Lieblingsspeisen vorrätig sind. Autos, die eigenständig fahren und Häuser, die mit uns kommunizieren können. All das ist nur der erste Schritt zum intelligenten Internet der Dinge.

 

Wussten Sie schon? Der Ursprung des IoT und der Lippenstift von Kevin Ashton

Wussten Sie übrigens, dass der Ursprung des Internet of Things aus dem Wunsch entstand, einen Lippenstift zu kaufen? Der britische Wissenschaftler Kevin Ashton entdeckte bei Besuchen in einem Geschäft immer wieder, dass genau eine Lippenstiftsorte immer ausverkauft war. Er verstand nicht, warum der Lippenstift nicht dauerhaft auf Lager sein konnte und entwickelte ein Mechanismus, der über einen RFID-Tag und einen Wireless-Router Geschäften anzeigt, welche Produkte gerade in ihren Regalen stehen. Zum ersten Mal verwendete auch Ashton den Begriff „Internet of Things“, mit dem er beschrieb, dass mit dem Internet verbundene Geräte mit anderen Geräten kommunizieren können.

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