Accelerated Mobile Pages: AMPs im Test – Mobile Marketing mit Bam!

Accelerated Mobile Pages: AMPs im Test – Mobile Marketing mit Bam!
30. Oktober 2017 Team bam!

Bereits im letzten Jahr sind Accelerated Mobile Pages (kurz AMPs) im Rahmen der „Google Digital News Initiative“ entstanden. Aber was sind AMPs eigentlich und welche Vor- und Nachteile bringen sie in der Anwendung mit sich? Bam! erklärt:

Was sind Accelerated Mobile Pages?

Was sind eigentlich AMPs und wie funktionieren Accelerated Mobile Pages? Oft verbergen sich hinter Webseiten extrem viele Daten und Scripte, die auf Dauer eine Seite verlangsamen. Google straft ab: Die Schnelligkeit der Seite leidet und die Suchmaschinenoptimierung sinkt. Google liest die Seite nicht mehr richtig aus, vor allem auf mobilen  Geräten werden nicht mehr viele Klicks generiert. AMP-Seiten beugen dem vor. Die entschlackten Seiten sind extra dafür angelegt, für die mobile Nutzung optimiert zu sein. So ist das Grundgerüst der Seite bereits vorgeladen. Nur noch Bilder, Werbebanner und Videos werden nach dem Klick der Google-AMP-Seite nachgeladen. Die Bilder sind dabei schon auf mobile Endgeräte angepasst: Die Datenmenge ist deutlich kleiner als auf Seiten, die auch über den Computer geladen werden sollen.

Woran erkenne ich eine Accelerated Mobile Page? 

AMPs werden primär bei News verwendet: Diese sind dann über einen kleinen grauen Blitz mit dem Beiwort „AMP“ gekennzeichnet. Die Datenmenge liegt dabei auf den direkten Google-Servern und nicht auf den Servern des Veröffentlichers. Der Quellcode von AMPs kann eingesehen und über WordPress-Plugins, zum Beispiel in Blogs, geshared werden. Um Google-AMPs zu nutzen, muss allerdings eine alternative Version der Website erstellt werden. AMPs können nur mobil im Browser oder auf dem Tablet und Smartphone abgerufen werden.

Vorteile von AMPs

 

  1. Schnelligkeit und Downloadvolumen AMPs

Die verkürzte Ladezeit ist ein großer Vorteil von AMPs. Es gibt fast keine Wartezeit, sodass die Absprungrate von Nutzern sehr gering ist. Gleichzeitig belastet der geringe Datenumfang das Datenvolumen der Nutzer kaum: Surfvolumen wird langsam verbraucht, die Nutzerzufriedenheit steigt.

  1. Listing und Traffic AMPs
    AMPs sind stark für Nutzer und so generieren sie deutlich mehr Traffic als andere Seiten. Insbesondere im Google-News-Karussell werden AMPs besser ausgelesen und tauchen bevorzugt in den Suchergebnissen auf.
  1. Kennzeichnung der AMPs

Durch die Nutzerfreundlichkeit der AMPs wird der Nutzer dahin erzogen, auf die mit dem Blitz gekennzeichneten News zu klicken. Die Klickrate steigt dadurch noch einmal deutlich an.

Nachteile von AMPs 

  1. Inhalte werden über Google-Server ausgeliefert

Inzwischen sorgt Google zwar dafür, dass beim Teilen von AMP-Beiträgen der Original-Link verwendet wird, jedoch werden die Daten weiterhin über den Google-Server ausgeliefert. Das schluckt Klickzahlen, denn erst einmal landen die Nutzer auf dem Googleservern und nicht auf der Seite des Veröffentlichers.

  1. Flexibilität sinkt

Ein großes Manko ist außerdem die Flexibilität der Seite, denn nicht alle Elemente können auf AMPs Verwendung finden: Kommentarfunktionen zum Beispiel sind nicht möglich, auch Kontaktformulare oder eigene JavaScript-Funktionen können bei AMPs nicht integriert werden.

Unser Fazit: AMPs könnten in der Zukunft große Relevanz haben

Gerade im Bereich von Blogs und Nachrichten haben AMPs an großer Beliebtheit gewonnen. Vor allem für diejenigen, die ihre Inhalte mobilen Nutzern zur Verfügung stellen wollen, sind AMPs unumgehbar. Die Erstellung von AMPs sind recht aufwendig und sollten von Profis durchgeführt werden. Für den Mobile-SEO Bereich sind AMPs  eine interessante Entwicklung und müssen gut beobachtet werden: Schon jetzt genießen Artikel, die mit dem grauen Blitz gekennzeichnet sind, eine erhöhe Aufmerksamkeit.

Sie haben Interesse daran, Ihre Inhalte zukünftig über AMPs bereitzustellen? Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung. Nehmen Sie jetzt unverbindlich Kontakt auf.

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